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Élevage de chien de race - Golden Retrievers |
Numero d'éleveur: 674388 |
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Herkunft AussehenDer Golden Retriever ist ein harmonisch gebauter, gut proportionierter, mittelgroßer Hund mit kräftigen Knochen. Der wohlgeformte Schädel mit ausgeprägtem Stop und die dunklen Augen verleihen ihm den liebenswerten, sanften Ausdruck. Die Augenlider und der Nasenschwamm sind gut pigmentiert, was den freundlichen Ausdruck des Golden Retrievers noch unterstreicht. Das Fell des Golden Retrievers ist mittellang, mit glattem oder welligem Deckhaar und dichter, wasserabweisender Unterwolle. An Vorderläufen und der Rute weist es eine gut ausgeprägte Befederung auf. Die Farbe entspricht in jeder Schattierung zwischen Cremefarben und Dunkelgolden dem Standard. Der Golden Retriever ist mittelgroß; erwachsene Hündinnen wiegen bei einer Schulterhöhe von 51 bis 56 cm zwischen 30 und 36 kg, erwachsene Rüden bringen bei einer Schulterhöhe von 56 und 61 cm zwischen 34 und 40 kg auf die Waage.
CharakterDer Golden Retriever hat ein ausgeglichenes Temperament; er ist nicht
hektisch oder nervös, aber auch nicht zu ruhig oder gar lethargisch, sondern er
ist lebhaft und fröhlich und passt sich allen Alltagssituationen mit viel
Gelassenheit und Unerschrockenheit an. Er geht mit Begeisterung auf viele
"Beschäftigungen" ein, ist sehr bewegungsfreudig und oft auch noch als alter
Hund verspielt. Der Golden Retriever besticht durch seinen ausgeprägten Willen
zum Gehorsam ("will to please") und seine Leichtführigkeit. Er ist sehr
anhänglich und liebt es, an allen Aktivitäten seines "Menschenrudels"
teilzuhaben. Je stärker er in das Familienleben integriert wird, um so mehr
schließt er sich "seinen" Menschen an und ordnet sich gern ein und unter. AusbildungAuch der leichtführige Golden Retriever muss ausgebildet werden, denn sein angeborener Jagdtrieb will erst einmal in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Die Hauptaufgabe des Golden Retrievers ist das Apportieren von Wild. Er wurde gezüchtet für die "Arbeit nach dem Schuss", was bedeutet, dass er erlegtes Wild freudig und mit weichem Maul seinem Führer zuträgt. In erster Linie wird er zur Entenjagd und zur Jagd auf anderes Niederwild eingesetzt. Seine große Intelligenz trägt zu seinem Jagdverstand bei, sein Temperament und seine Wasserfreude verleihen ihm Jagdpassion und lassen seine hervorragenden Anlagen wie Beute- und Bringtrieb, Finderwillen und ausgezeichnete Nase nutzbar werden. Als Spezialist für die Niederwild- und Wasserjagd hat er sich längst auch bei uns einen sehr guten Namen gemacht. Die jagdlichen Anlagen des Retrievers befähigen ihn auch in hervorragender
Weise zum Einsatz als Rettungs-, Blinden-, Sprengstoff- und Rauschgiftsuchhund
oder als Behindertenbegleithund. Um diese Aufgaben meistern zu können, muss der
Golden Retriever selbstverständlich verträglich nicht nur mit allen Menschen,
sondern auch mit Artgenossen und anderen Tieren sein. Jede Form von
Aggressivität, Ängstlichkeit, Kampftrieb oder Nervosität ist unerwünscht. Durch
seinen "will to please" und seine Führigkeit ist er für alle Aufgaben leicht
auszubilden. Diese Eigenschaften haben den Golden Retriever zu einer der
beliebtesten Hunderassen gemacht. Er mischt überall mit, nur unter den
Schutzhundanwärtern wird man ihn trotz seines hohen Beutetriebs vergeblich
suchen. Dazu fehlt ihm einfach die Schärfe, denn ein bissiger Golden Retriever
ist kein Golden Retriever!
Die Geschichte der RasseUm den Ursprung der Retriever ranken sich viele Geschichten, deren
Wahrheitsgehalt heute kaum noch überprüft werden kann. Als sicher gilt, dass der
Ursprung aller Retrieverrassen in Neufundland liegt. Durch den regen
Fischhandel, der zu Anfang des 19. Jahrhunderts zwischen England und Neufundland
bestand, hatten die britischen Seeleute bei ihren Aufenthalten in Neufundland
Gelegenheit, die dort lebenden Hunde kennen zu lernen und bei der Arbeit zu
beobachten. Selbst bei rauem Wetter apportierten diese Hunde die Bootsleinen aus
dem Wasser und brachten sie an Land, oder sie apportierten aus den Netzen
gefallene Fische. Von der Arbeit dieser wasserfreudigen und wetterfesten Hunde
begeistert, brachten sie in den folgenden Jahren mehrere mit nach England. Aus
Kreuzungen dieser heute ausgestorbenen "Kleinen Neufundländer" oder "St. John's
Hunde" mit englischen Jagdhunden, z. B. dem roten Irischen Setter, entstanden "Wavy-Coated
Retriever" von variabler Farbe.
Anforderungen an den Hundebesitzer
GesundheitDie durchschnittliche Lebenserwartung eines Golden Retrievers liegt bei ca.
12 - 14 Jahren. In unserer Clubzeitung lesen wir aber immer häufiger von
rüstigen "Veteranen", die 15 Jahre und noch älter sind. Eine, wie wir meinen,
sehr erfreuliche Entwicklung. Der Golden Retriever ist nämlich im allgemeinen
ein sehr robuster Hund und "hart im Nehmen". Das Risiko verschiedener
Erbkrankheiten wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED),
Hereditärer Katarakt (HC), Progressive Retina Atrophy (PRA) usw. wird durch
gezielte Zuchtauslese und strenge Zuchtzulassungsvoraussetzungen reduziert. Der Golden Retriever im Deutschen Retriever ClubDie Golden Retriever gehoeren zu einer der sechs Retrieverrassen, die vom DRC
betreut werden. Allen Retrievern, die in einem vom VDH oder der FCI anerkannten
Zuchtverein gezüchtet werden, sowie ihren Besitzern bietet der DRC durch den
unermüdlichen Einsatz zahlreicher ehrenamtlich tätiger Helfer die Möglichkeit,
an Ausbildungskursen und Prüfungen teilzunehmen. Bevor für einen Golden Retriever im DRC eine Zuchtzulassung
ausgesprochen werden kann, muss er zahlreiche Prüfungen und
Gesundheitsuntersuchungen mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen vorweisen
können. Bevor ein Hündinnenbesitzer vom DRC die Erlaubnis erhält, einen Wurf
aufzuziehen, muss er darüber hinaus zunächst die Teilnahme an
Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Zucht, Erziehung, Ernährung usw.
nachweisen können. Des Weiteren werden die Aufzuchtbedingungen im Vorfeld durch
einen Beauftragten des DRC überprüft. Es versteht sich von selbst, dass nur dort
gezüchtet werden darf, wo die Welpen mit engem Familienanschluss und guter
Prägung unter idealen Bedingungen aufwachsen können. Züchter, die aus
kommerziellen Gründen Welpen aufziehen, werden im DRC nicht geduldet.
Extrait du Deutscher Retriever Club
(Cliquer sur la bannière pour accéder au site du RCF)
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